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Wie beeinflusst die Konstruktion von Salamander-Profilen Wärme und Ruhe im Haus?

Wie beeinflusst die Konstruktion von Salamander-Profilen Wärme und Ruhe im Haus?

Zwei Fenster mit nahezu identischem äußerem Erscheinungsbild können einen völlig unterschiedlichen Wohnkomfort bieten. Eines hält an frostigen Tagen die Wärme wirkungsvoll im Gebäude und schützt die Bewohner vor Straßenlärm, während das andere deutlich schwächere thermische und akustische Eigenschaften aufweist.

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Der Unterschied bei den Dämmwerten ergibt sich vor allem aus dem inneren Aufbau der Profile, aus denen Rahmen und Flügel gefertigt werden. Moderne technische Lösungen basieren auf einer durchdachten Innengeometrie, geeigneten Dichtungsmaterialien und der Möglichkeit, leistungsfähige Mehrscheiben-Isolierverglasungen einzusetzen.

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In diesem Artikel erklären wir am Beispiel moderner Salamander-Fenster, worauf man bei der Analyse solcher Systeme in den Produktunterlagen achten sollte.

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Wie begrenzt der Mehrkammeraufbau eines Profils Wärmeverluste?

Die 6-Kammer-Geometrie eines Profils mit einer Bautiefe von 82 mm bildet im Inneren des Rahmens ein präzise entwickeltes System voneinander getrennter Kammern.

Die darin eingeschlossene Luft besitzt eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Eine entsprechend entwickelte Anordnung dieser Bereiche trägt dazu bei, die Wärmeübertragung durch den Fensterrahmen nach außen zu reduzieren.

Dabei gilt jedoch nicht pauschal, dass allein eine möglichst große Anzahl an Kammern automatisch bessere Wärmedämmwerte garantiert. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Bautiefe, Kammergeometrie, Materialien, Dichtungen und Verglasung.

Bei der Variante mit Mitteldichtung, in der Fachsprache als MD-System bezeichnet, kommt zwischen Rahmen und Flügel eine zusätzliche zentrale Dichtungsebene hinzu.

Sie teilt den Falzbereich in unterschiedliche Funktionszonen und verbessert die Luft- und Schlagregendichtheit sowie die thermischen Eigenschaften des gesamten Systems.

Das von BROS angebotene bluEvolution 82 MD Classic verfügt tatsächlich über eine Bautiefe von 82 mm, einen 6-Kammer-Aufbau und drei Dichtungsebenen.

Welche Werte erreichen gut abgedichtete Fenster?

Durch die optimierte Kammeranordnung und die entsprechende Bautiefe erreicht der Wärmedurchgangskoeffizient des Rahmens bei bluEvolution 82 MD Classic einen Uf-Wert von etwa 1,0 W/m²K in der Standardausführung. BROS gibt für entsprechend optimierte Varianten auch Werte von 0,9 W/m²K an.

Damit ein Fenster gleichzeitig gute thermische Eigenschaften und die notwendige konstruktive Stabilität erreicht, müssen auch die Verstärkungen entsprechend ausgelegt sein.

Der tiefere Profilaufbau bietet ausreichend Raum für geeignete Stahlverstärkungen. Diese übernehmen eine wichtige statische Funktion, weil sie den Rahmen unter Belastung stabilisieren und das Risiko von Verformungen durch Windlast, Eigengewicht oder Temperaturunterschiede begrenzen.

Beim von BROS angebotenen bluEvolution 82 MD Classic kommen beispielsweise Stahlverstärkungen mit einer Stärke von 2 mm zum Einsatz.

In Produktionsbetrieben wie BROS ist eine präzise Abstimmung von Profil, Verstärkung, Verglasung und Beschlägen eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die vorgesehenen technischen Eigenschaften auch im fertigen Fenster erreicht werden.

Dreifache Abdichtung, tiefer Glaseinstand und Formstabilität

Drei Dichtungsebenen – außen, mittig und innen – bilden eine Barriere gegen das Eindringen von kalter Luft und Niederschlag.

Bei BROS werden für Fenster Dichtungen aus EPDM verwendet. Dieses Material zeichnet sich durch eine hohe Beständigkeit gegenüber unterschiedlichen Witterungseinflüssen aus und behält bei fachgerechter Pflege langfristig seine elastischen Eigenschaften.

Durch seine Elastizität kann sich die Dichtung zuverlässig an die vorgesehenen Kontaktflächen anlegen und nach mechanischer Belastung wieder in Richtung ihrer ursprünglichen Form zurückkehren.

Dadurch trägt sie dazu bei, die dauerhafte Dichtheit zwischen Rahmen und Flügel auch bei regelmäßiger Nutzung zu erhalten.

Ein weiterer konstruktiver Faktor für die Dämmleistung ist der tiefe Einbau der Verglasung in das Profil.

Das bluEvolution-82-System ermöglicht den Einsatz von Verglasungen mit einer Stärke von bis zu 60 mm. In der von BROS beschriebenen Standardkonfiguration kommt eine Dreifachverglasung mit warmer Kante und einem Ug-Wert von 0,5 W/m²K zum Einsatz.

Die Möglichkeit, leistungsfähige Mehrscheiben-Isolierverglasungen tief im Profil aufzunehmen, trägt dazu bei, Wärmeverluste insbesondere im Randbereich der Verglasung zu reduzieren und gleichzeitig gute akustische Eigenschaften zu erreichen.

Das bluEvolution-82-System kann je nach konkreter Fenster- und Verglasungskonfiguration eine Schalldämmung von bis zu 47 dB erreichen. Salamander gibt diesen Wert in den offiziellen technischen Daten des Systems an.

Investoren, die solche Werte genauer prüfen möchten, können konkrete Produktvarianten analysieren. Die Fenster Salamander in der Ausführung bluEvolution 82 MD Classic verbinden die beschriebenen Merkmale in einem System, das auf hohe Anforderungen an Wärme- und Schallschutz ausgelegt ist.

Was bedeuten die technischen Werte aus dem Katalog in der Praxis?

Die genannten Parameter beeinflussen unmittelbar den Nutzungskomfort in den verschiedenen Bereichen eines Hauses.

In Schlafzimmern kann eine hohe Schalldämmung den von außen eindringenden Verkehrslärm deutlich reduzieren. Das ist insbesondere bei Gebäuden von Bedeutung, die sich in der Nähe stark befahrener Straßen befinden.

In Wohnräumen mit großen Glasflächen hilft eine gute Wärmedämmung von Rahmen und Verglasung dabei, Wärmeverluste über die Fensterkonstruktion zu begrenzen.

Die durch geeignete Verstärkungen unterstützte Stabilität des Profils reduziert zudem das Risiko von Verformungen durch Windlasten, Eigengewicht oder eine starke Erwärmung dunkler Dekoroberflächen.

Eine stabile Geometrie unterstützt gleichzeitig die langfristig korrekte Funktion von Flügel, Beschlägen und Dichtungen.

Der technisch durchdachte Profilaufbau bildet damit eine wichtige Grundlage für die gewünschte Wärme- und Schalldämmung des gesamten Fensters.

Die Vorteile tiefer Rahmen mit optimiert angeordneten Kammern, einem mehrstufigen Dichtungssystem und entsprechend dimensionierten Verstärkungen machen sich insbesondere bei langfristiger Nutzung unter wechselnden Witterungsbedingungen bemerkbar.

Die technischen Möglichkeiten des Fensters lassen sich jedoch nur dann vollständig nutzen, wenn auch die übrigen Elemente richtig aufeinander abgestimmt sind.

Die im Werk erreichten Leistungswerte können in der Praxis nur dann optimal genutzt werden, wenn die passende Verglasung gewählt und der Anschluss des Fensters an die Gebäudehülle fachgerecht ausgeführt und abgedichtet wird.

Undichte Stellen zwischen Rahmen und Dämmebene können sonst zu einer Schwachstelle in der thermischen Gebäudehülle werden.

Der tatsächliche thermische Komfort im Innenraum ergibt sich somit aus dem Zusammenspiel von Mehrkammerprofil, Verglasung, Dichtungssystem, konstruktiver Stabilität und fachgerechter Montage.

Wer hochwertige Fenster eines erfahrenen Herstellers auswählt und auf eine korrekte Montage achtet, schafft damit gute Voraussetzungen für langfristig hohen Wärme-, Schall- und Nutzungskomfort.